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1. Notfallhilfe (First-Responder)

 

Warum werden ehrenamtliche Notfallhelfer eingesetzt?

Der reguläre Rettungsdienst benötigt aufgrund unterschiedlicher geographischer Lagen im Landkreis Karlsruhe mindestens 10 bis 15 Minuten bis zum Eintreffen am Notfallort. Die für Malsch nächste Rettungswache ist in Ettlingen. Je nach Notfall (bspw. Herzinfarkt, Lungenembolie, Herz-Kreislauf-Stillstand) können bereits wenige Minuten lebensrettend sein. Diese wertvolle Zeit nutzen die Notfallhelfer in den Minuten, die sie vor dem Rettungsdienst bei dem Patienten eintreffen, mit den entsprechenden Maßnahmen.

 

Was machen die Notfallhelfer am Einsatzort?

Nach Eintreffen am Einsatzort beginnt für die Notfallhelfer die eigentliche Arbeit: Vitalfunktionen prüfen, lebensrettende Handgriffe zur Freihaltung der Atemwege, Rückmeldungen mit Lageberichten an die Rettungsleitstelle. Das Team des regulären Rettungsdienstes, die für Malsch in der Regel von der Rettungswache Ettlingen kommen, erhalten dadurch bereits auf der Anfahrt wichtige Informationen über den Zustand des Patienten.

 

Wer sind die Notfallhelfer?

Notfallhelfer kann jeder werden, der/die sich aktiv beim DRK Malsch engagiert.

Zur "Grundausbildung" gehören ein Sanitätskurs, ein Reanimationskurs nach ERC-Richtlinien und ein Frühdefibrillationskurs.Weiter- und Fortbildungen für die Notfallhelfer werden vom DRK Ortsverein Malsch organisiert, desweiteren ist die Möglichkeit gegeben, im Rahmen von Rettungsdienstpraktika und Anästhesiepraktika weitere notfallmedizinische Erfahrungen zu sammeln.

Notfallhelfer kann jeder werden - bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Bereitschaftsleitung.

 

2. Rettungsdienstreserve

 

Zusätzlich zum regulären Rettungsdienst, wird bei Bedarf der Malscher Rettungswagen 53/83/7 als Reserve-Rettungswagen eingesetzt. Hierzu werden Rettungsassistenten und Rettungssanitäter der Bereitschaft Malsch von der Rettungsleitunstelle alarmiert um den regulären Rettungsdienst zu unterstützen. Davon wird Gebrauch gemacht, wenn überdurchschnittlich viele Krankentransporte vorbestellt sind (z.B. vor Feiertagen häufen sich die Entlassungen von den Krankenhäusern) oder wenn die Fahrzeuge des regulären Rettungsdienstes bereits bei größerem Einsatzaufkommen eingebunden ist. Die Rettungsdienstreserve wird allerdings nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen, da die Struktur des regulären Rettungsdienstes nur sehr selten überlastet ist.

 

3. Ehrenamtliche Mitarbeit beim Rettungsdienst

 

Mitglieder die sich ehrenamtlich beim DRK Ortsverein Malsch e.V. engagieren, haben die Möglichkeit, neben den Tätigkeiten innerhalb des Vereins, überörtlich ehrenamtlich beim Rettungsdienst mitzuarbeiten. Hierfür übernimmt das örrtliche DRK die Unfallversicherung für den Helfer.Durch die ehrenamltiche Mitarbeit beim Rettungsdienst gewinnt der Helfer einen enormen Erfahrungsschatz im Bereich der Notfallmedizin. Es ist (optional) die optimale Ergänzung zu den örtlichen Aktivitäten beim Roten Kreuz. Um ehrenamtlich beim Rettungsdienst mitzuarbeiten, muss der Helfer die Ausbildung zum Rettungssanitäter abgeschlossen haben, diese dauert in Vollzeit ca. 3 Monate inklusive Krankenhauspraktika.

Abgesehen von der Mitarbeit beim Rettungsdienst können Mitglieder des DRK Malsch immer wieder Rettungsdienstpraktika machen, um Erfahrungen im Bereich der Notfallmedizin zu sammeln um diese dann beispielsweise in den Bereichen Sanitätsdienst oder Notfallhilfe umzusetzen. Für ein Rettungsdienstpraktikum, bei dem man als dritte Person im Rettungswagen mitfährt, muss der Helfer eine Sanitätsausbildung abgeschlossen haben.